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Filmpremiere: “66.000”

9.November @ 19:30 - 23:30

66.000 Namen erinnern an die ermordeten österreichischen Jüdinnen und Juden.

An acht Projekttagen schrieben weit über 600 Menschen die Namen der ermordeten österreichischen Jüdinnen und Juden auf die Prater Hauptallee Davon waren über die Hälfte Schülerinnen und Schüler, aber auch viele, die sich spontan entschlossen haben mit zu schreiben.

Hunderte blieben stehen und reagierten mit großer Empathie.

Besonders berührend und ergreifend waren die Begegnungen mit Angehörigen, die gekommen waren um die Namen ihrer Toten zu schreiben.

Während dasSchreiben der Namen auf Flüchtigkeit angelegt war, gilt das nicht für den Film „66.000“.

Von allen Namen wurden mit einer analogen 16mm Filmkamera Einzelbilder gemacht. Es entstand ein Film von ca. einer Stunde Länge bei 24 Kadern (Bildern)/Namen pro Sekunde.

Er spiegelt in verdichteter Form viele Menschenschicksale. Die Vergeblichkeit das zu erfassen, was man in einer Stunde auf der Kinoleinwand sieht und hört, wiederholt das Unfassbare und schreibt es fest.

Filmpremiere ist am 09. November 2018 im Metro Kino Kulturhaus. An diesem Tag jährt sich das Pogrom vom November 1938 zum 80sten mal.

Im Anschluss zeigt das Filmarchiv Austria „Stadt ohne Juden“ von 1924, einen Film, der den unheilvollen Lauf der Geschichte vorweg nimmt.

Der Eintritt zu dem Doppelprogramm ist frei, aber um Anmeldung wird gebeten:

per Mail augarten@filmarchiv.at oder telefonisch 01 216 13 00

Veranstaltungsort

Metro Kinokulturhaus
Johannesgasse 4
Wien, 1010 Österreich
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