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Lesung: Verjagt und Vergessen 3.Teil: Ruth Maier

16.November @ 19:30 - 21:30

Lesung mit Winfried Garscha (Historiker), Maren Rahmann (Sängerin)
Vier Beispiele dokumentarischer Anstrengungen zum Begreifen der sozialen Stimmung von 1938, zu der auch eine eigenartige Sorgenlosigkeit mancher der späteren Opfer gezählt werden muss, und der Hintergründe der Vertreibung langjähriger Nachbarn, deren Nachbarschaft den «anständigen» Menschen plötzlich ganz unerträglich geworden war, sind der Inhalt einer vierteiligen Herbst-Reihe des Aktionsradius Wien in der Arena Bar. Konzeption: Robert Sommer.

Die junge österreichische Jüdin Ruth Maier ist als «norwegische Anne Frank» bekannt. Die Tagebuchschreiberin (1933 bis 1942) fand vermeintlich sichere Zuflucht in Norwegen, wurde dann aber von norwegischen Kollaborateuren der Nazis an die Gestapo ausgeliefert. 1942 wurde sie in Auschwitz ermordet. Tragischer kann ein Schicksal kaum sein – dennoch blieb Ruth Maier in Österreich weithin unbekannt. Der Historiker Winfried Garscha erzählt von seiner Spurensuche in Oslo und kommt mit neuen Erkenntnissen zum Vortrag. Die Schauspielerin und Sängerin Maren Rahmann wird Ausschnitte aus dem Tagebuch lesen. Im Verlag DVA ist das Buch «Das Leben könnte gut sein» im Jahr 2008 erschienen. Infos: doew.at/mitarbeiterinnen/dr-winfried-r-garscha

Eintritt: freiwillige Spenden

Details

Datum:
16.November
Zeit:
19:30 - 21:30

Veranstalter

Aktionsradius Wien

Veranstaltungsort

ARENA BAR
Margaretenstraße 117
Wien, 1050
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