Zeitzeuginnengespräch 06.11.2019

Hier findet ihr die Fotos und Audio-Aufzeichnungen zu unserem Zeitzeuginnengespräch mit Frau Kosnar:

Was könnte die Bedeutung des Gedenkens besser verdeutlichen, als die Erzählung von ZeitzeugInnen?
Anlässlich des 81. Jahrestages des Novemberpogroms in Wien haben wir zum Gespräch mit Frau Erika Kosnar eingeladen. Sie hat selbst die Zeit des Nationalsozialismus erlebt und hat uns davon berichtet.
Die Veranstaltung bot uns die Möglichkeit, intensiv in die Biographie der Zeitzeugin einzutauchen und damit eine wertvolle Perspektive zu erhalten.

Erika Kosnar kommt 1932 in Wien als einziges Kind eines Arbeiters jüdischer Herkunft zur Welt. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1938 wird sie als Jüdin beschimpft und aus der Schule ausgeschlossen. Viele weitere Schikanen folgen. Besonders die Bombenangriffe und die damit verbundene Angst und Bedrohung sind Erika Kosnar in Erinnerung geblieben. Sie überlebt den Krieg in Wien, auch dank einiger mutiger Handlungen ihrer Mutter. Danach setzt sie ihre Schulbildung fort und arbeitet u.a. als Sekretärin in einem Verlag. Sie heiratet und bekommt zwei Kinder. Bis heute ist sie als Zeitzeugin tätig.
Mehr über Frau Kosnar: www.ueber-leben.at/home/erika-kosnar

Mitschnitt des Gesprächs mit Zeitzeugin Erika Kosnar
ZeitzeugInnengespräch "gemeinsam erinnern" am 06.11.2019